Baustoff Holz

Bauen mit dem optimalen Werkstoff

Jeder Baustoff hat Vor- und Nachteile. Stahl kann beispielsweise etwa das 15-fache der Zugkräfte gegenüber Holz aufnehmen. Stahl ist jedoch ein guter Wärmeleiter und deshalb als Dämmstoff ungeeignet. Mauerwerk und Beton können hohe Druckkräfte aufnehmen, aber keine Zugkräfte und dadurch auch keine Biegekräfte. Für Gebäudewände, die bauphysikalische Ansprüche erfllen müssen, z.B. im Wohn-und Arbeitsbereich, ist Holz der optimale Baustoff. Die Eigenschaften des Baustoffs Holz zeigen in seiner Ökobilanz Spitzenwerte. In der Summe aller anderen Eigenschaften steht Holz ebenfalls hervorragend da. Doch allein wegen der global wirksamen ökologischen Leistung muss Holz in Zukunft vermehrt eingesetzt werden.


Festigkeit

Holz kann Zug- und Druckkrfte aufnehmen sowie Biegekräfte übernehmen. Mit Holz kann erdbebensicher konstruiert werden.


Wärme

10 cm Holz dämmen wie 160 cm Beton. Holz hat eine mittlere und somit optimale Wärmespeicherfähigkeit. Die Oberflächentemperatur von Holz ist höher als die anderer Baustoffe, die Kälte abstrahlen.


Feuchte

Aufgrund seiner Zellstruktur kann Holz Luftfeuchtigkeit aufnehmen, transportieren und wieder abgeben. Notwendig ist dazu allerdings eine diffusionsoffene Holzmasse ohne Dampfsperre.


Schall

Durch das geringe Gewicht ist der Schallschutz bei einschaliger Konstruktion auf ca. 40 dB begrenzt. Beplankte bzw. zwei-schalige LIGNOTREND Systeme bringen sehr gute Schalldämmwerte (bis 58 dB).


Akustik

Durch die weiche, offenporige Oberflächenstruktur besitzt Holz gute akustische und schallregulierende Eigenschaften.


Ästhetik

Die natürliche und im einzelnen einmalige Struktur, die vielfältigen Möglichkeiten der Farbvernderung und Oberflächenveredelung sowie die unterschiedlichen Gestaltungsvarianten machen Holz zum Design-Werkstoff der Zukunft.


Brand

Holz brennt zwar, aber die äu?ere Holkohleschicht bei dickeren Elementen isoliert und behindert den weiteren Abbrand des Bauteils.


Dauerhaftigkeit

Trocken eingebaut, vor Feuchtigkeit (auch Tauwasser) geschützt und trocken belassen (Zentralheizung), hat Holz eine unbegrenzte Lebensdauer. Holz wächst mit Sonnenenergie und verbraucht für Gewinnung, Transport, Be- und Verarbeitung unter allen Baustoffen die geringste Energie.


Energie

Im Vergleich: Bei einem Kubikmeter einbaufertiger Bauteile bentigt Holz 8-30 kWh, Beton 200 kWh, Stahl 500-600 kWh, Aluminium 800 kWh. Bei der Verbrennung von Holz entsteht wiederum nutzbare Energie.


Ökologie

Die "Holzfabrik" Wald entzieht mit Hilfe der Sonnenenergie, unter Abgabe von Sauerstoff, Kohlendioxid aus der Atmosphäre und bindet es in Form von Kohlenstoff. Im Baustoff bleibt das CO2, gebunden.


Wärmedämmung

Für die außenliegende Wärmedämmung empfehlen wir Holweichfaserplatten. Sämtliche vorstehenden Holzeigenschaften treffen auch hier zu.
Durch die Amplitudendämpfung/Phasenverschiebung, die dieses Material besitzt, werden beste Werte für sommerlichen Wärmeschutz, Wärmespeicherung im Winter, Feuchtespeicher und sogar zum Schallschutz erzielt.

Weitere:

Links